Video für WhatsApp komprimieren
Bringen Sie jedes Video direkt im Browser unter die Größengrenze für Anhänge bei WhatsApp, damit es im Chat ankommt, ohne dass WhatsApp es noch einmal komprimiert.
Dateien hier ablegen
.mp4, .mov, .mkv, .webm, .avi, .m4v · bis 200 MB
Video komprimieren: So geht’s
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Video hinzufügen
MP4, MOV, MKV, WebM oder AVI, bis zu 200 MB und fünf Minuten. Das Video wird auf Ihrem Gerät gelesen und nie hochgeladen.
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WhatsApp 16 MB oder Status 60 s wählen
Die erste Voreinstellung zielt auf die Grenze für Anhänge im Chat; die zweite kürzt den Clip zusätzlich auf seine ersten sechzig Sekunden – deutlich unter den 90 Sekunden, die WhatsApp für einen Status erlaubt.
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Komprimieren und Datei senden
Das Ergebnis ist eine MP4-Datei, die knapp unter der Grenze von WhatsApp bleibt und sich direkt so anhängen lässt.
Warum WhatsApp die Videoqualität ruiniert
Ist ein Video als Anhang zu groß, komprimiert WhatsApp es vor der Zustellung auf den eigenen Servern noch einmal. Dieser Durchgang ist auf Tempo und Bandbreite abgestimmt, nicht auf ein gutes Bild. Die Klötzchen und der Matsch in Videos, die über die App verschickt wurden, liegen meist nicht an der Kamera, mit der gefilmt wurde: Es ist die Notfall-Komprimierung von WhatsApp, die einspringt, weil die Datei nicht gepasst hat. Erledigen Sie die Arbeit selbst – einmal, im eigenen Browser, mit einem richtigen Encoder in mehreren Durchgängen –, wird das Ergebnis kleiner und sauberer, als wenn der Messenger es unter Zeitdruck tut. Bringen Sie die Datei unter die Grenze, bevor Sie sie anhängen, dann hat WhatsApp nichts mehr zu quetschen.
Chats, Status und die zwei Voreinstellungen
Ein normaler Anhang im Chat ist durch die Größe begrenzt. Sechzehn Megabyte ist die Zahl, die WhatsApp schon lange verwendet. Plattformen ändern solche Werte allerdings ohne große Ankündigung – nehmen Sie sie deshalb als beste verfügbare Schätzung, nicht als feste Konstante. Für einen Status gilt eine ganz andere Einschränkung: eine Grenze bei der Länge statt bei der Größe. Das Hilfecenter von WhatsApp nennt derzeit 90 Sekunden als längsten Status, ein längerer Clip muss also gekürzt und nicht nur komprimiert werden. Die Voreinstellung „Status“ erledigt beides: Sie zielt auf die Größengrenze und behält im selben Durchgang die ersten sechzig Sekunden – eine Länge, die mit Reserve in einen Status passt. Sie müssen also nicht erst kürzen und danach komprimieren.
Wie die Zielgröße tatsächlich erreicht wird
Eine Größengrenze einzuhalten ist eine andere Aufgabe, als einen Qualitätsregler einzustellen. Das Tool rechnet rückwärts: Aus sechzehn Megabyte, der Länge Ihres Videos und der gewählten Audio-Bitrate ermittelt es die Bitrate, mit der die Datei knapp unter der Obergrenze landet, mit einer kleinen Reserve für den Overhead des Containers. Es codiert einmal, misst das tatsächliche Ergebnis und korrigiert, falls es außerhalb des Zielbereichs liegt, die Bitrate für einen neuen Durchgang – bis zu drei Durchgänge insgesamt. Ein fünfminütiges Video kann nicht auf sechzehn Megabyte schrumpfen und trotzdem ansehbar bleiben. Ergibt die Rechnung, dass es unmöglich ist, sagt das Tool das gleich zu Beginn und nennt die kleinste erreichbare Größe, statt eine Datei zu erzeugen, die trotzdem an der Grenze abprallt.
Auflösung, Bildrate und Ton
Das Bild wird auf eine feste Breite von 848 oder 640 Pixeln skaliert, das Seitenverhältnis der Quelle bleibt dabei erhalten. So wird ein Video im Hochformat oder ein quadratisches Video nicht in ein Breitbildformat gequetscht. Die Bildrate kann von 30 auf 24 sinken, um Bits für das Bild freizumachen, und der Ton wird mit 64 oder 48 kbit/s neu codiert: niedrig genug, um das Budget für das Video nicht anzutasten, und hoch genug, damit Sprachnachrichten und Dialoge verständlich bleiben. All das erledigt der eigene H.264-Encoder des Browsers. Hat ein Video keine Tonspur, entfällt die Ton-Option ganz, statt eine Einstellung anzuzeigen, die nichts bewirkt.
Nichts wird hochgeladen, niemals
Das Video wird vollständig auf Ihrem Gerät decodiert, neu codiert und gemessen – mit dem eigenen Encoder des Browsers. Es gibt keine Kopie auf einem Server, kein Konto und keine Warteschlange. Wenn Sie den Tab schließen, ist alles gelöscht. Deshalb gibt es auch keine Grenze dafür, wie viele Videos Sie auf diese Weise vorbereiten können.
Häufige Fragen
Wie groß darf ein Video bei WhatsApp maximal sein?
Zum Zeitpunkt dieses Textes etwa 16 MB für ein Video im Chat. WhatsApp passt solche Zahlen aber regelmäßig ohne große Ankündigung an. Nehmen Sie den Wert als Arbeitsgrundlage, nicht als dauerhafte Garantie, und prüfen Sie die App, wenn eine Datei abgelehnt wird, die eigentlich passen sollte.
Warum sieht mein Video nach dem Senden über WhatsApp schlechter aus?
Weil WhatsApp alles, was über der Größengrenze liegt, vor der Zustellung auf den eigenen Servern komprimiert – und dieser Durchgang setzt auf Tempo statt auf Qualität. Komprimieren Sie die Datei vorher selbst, sodass sie schon passt, hat WhatsApp nichts mehr daran zu tun.
Wie lang darf ein WhatsApp-Status-Video sein?
Das Hilfecenter von WhatsApp nennt derzeit 90 Sekunden als Maximum, und das ist eine Grenze bei der Länge, nicht bei der Größe. Die Voreinstellung „Status“ behält beim Komprimieren die ersten sechzig Sekunden des Clips, sodass das Ergebnis mit Reserve passt.
Was tun, wenn 16 MB für mein Video nicht reichen?
Das Tool nennt Ihnen die kleinste Größe, die es für diese Länge erreichen kann, bevor es mit dem Codieren beginnt. Liegt auch sie noch über der Grenze, hilft nur, den Clip zu kürzen – ein direkter Link zu „Video schneiden“ steht gleich daneben.
Wird mein Video irgendwohin hochgeladen?
Nein. Lesen, Decodieren, Codieren und Messen passieren alle in diesem Browser-Tab, auf Ihrem Gerät. Zu keinem Zeitpunkt wird etwas an einen Server geschickt.
Funktioniert das auf iPhone und Android?
Ja, im Browser des Smartphones, solange er aktuell ist und Videos per Hardware codieren kann; siehe die Frage zum Browser unten. Eine App müssen Sie nicht installieren.
Warum brauche ich Chrome 94+ oder Safari 26+?
Das Codieren läuft über den eigenen WebCodecs-Video-Encoder des Browsers statt über einen Server, und diese Schnittstelle gibt es erst ab diesen Versionen. Ältere Browser bekommen klar gesagt, dass das Tool nicht laufen kann, mit einem Hinweis auf Tools, die ohne Codieren auskommen.
Was passiert mit dem Ton?
Er wird in AAC mit 64 oder 48 kbit/s neu codiert und bleibt in der Datei. Bei Videos ohne Tonspur entfällt diese Option; wo kein Ton war, wird auch keiner hinzugefügt.