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PulsarKit

Audio-Lautstärke anpassen

Machen Sie eine Datei um einen festen Wert lauter oder leiser oder normalisieren Sie sie auf einen Spitzenpegel oder auf die Lautheit, die Streamingdienste messen.

Dateien hier ablegen

.mp3, .wav, .flac, .m4a, .aac, .ogg, .oga, .opus, .aiff, .wma · bis 200 MB

Lautstärke anpassen: So geht’s

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    Audiodatei hinzufügen

    MP3, WAV, FLAC, M4A, AAC, OGG oder Opus, bis 200 MB je Datei und zwanzig auf einmal; jede Datei wird einzeln gemessen.

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    Modus und Zielwert wählen

    Eine feste Verstärkung in Dezibel, ein Zielwert für den Spitzenpegel oder ein Lautheitsziel in LUFS. Die gemessenen Werte stehen beim Ergebnis.

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    Auf „Lautstärke anpassen“ klicken und herunterladen

    Das Ergebnis ist eine WAV-Datei, daneben steht die tatsächliche Änderung in Dezibel.

Spitzenpegel- und Lautheitsnormalisierung sind nicht dasselbe

Die Spitzenpegel-Normalisierung sucht das lauteste einzelne Sample der Datei und skaliert alles so, dass dieses Sample auf dem Zielwert landet, meist knapp unter der Vollaussteuerung. Das geht schnell, garantiert, dass nichts übersteuert, und bringt bei vielen Dateien fast nichts. Eine leise Aufnahme mit einem einzigen Türknallen liegt wegen dieses Knalls schon an der Obergrenze, also bleibt sie nach der Spitzenpegel-Normalisierung leise. Die Lautheitsnormalisierung misst, wie laut die Datei über ihre ganze Länge klingt, und skaliert danach. Deshalb nutzt sie jeder Streamingdienst, und deshalb passen zwei so normalisierte Dateien zusammen, wenn sie nacheinander laufen. Nehmen Sie den Spitzenpegel, wenn Sie eine feste Garantie für das lauteste Sample brauchen, und die Lautheit, wenn Dateien gleich laut klingen sollen.

Was LUFS bedeutet und warum hier −16 voreingestellt ist

LUFS steht für „Loudness Units relative to Full Scale“, also Lautheitseinheiten bezogen auf die Vollaussteuerung, und ist in der Norm EBU R 128 festgelegt. Die Messung wendet einen Filter an, der dem menschlichen Gehör nachgebildet ist, erfasst die Energie in Fenstern von 400 Millisekunden und verwirft dann die leisen Fenster, damit Pausen zwischen den Wörtern den Wert einer Sprachaufnahme nicht nach unten ziehen. Erst dieses Gating sorgt dafür, dass die Zahl der Wahrnehmung entspricht und nicht bloß der Arithmetik. Streamingplattformen zielen auf etwa −14 bis −16 LUFS; Podcast-Plattformen verlangen meist −16 in Mono oder −16 bis −19 in Stereo. Hier ist −16 voreingestellt, weil das zu gesprochenem Wort passt, ohne dass ein Limiter hart arbeiten muss, und weil eine Datei mit −16 das Lauterdrehen besser verkraftet als eine, die auf −14 getrieben wurde.

Wozu der Limiter da ist

Eine Pegeländerung ist nichts anderes, als jedes Sample mit derselben Zahl zu multiplizieren. Ist die Zahl größer als eins, wollen manche Samples über die Vollaussteuerung hinaus. Ohne Limiter werden sie an der Obergrenze flach abgeschnitten, und eine abgeflachte Spitze in der Wellenform ist ein abrupter Knick, den das Ohr als Klicken oder Knirschen hört, nicht als Lautstärke. Der Limiter staucht stattdessen alles, was sich der Obergrenze nähert, entlang einer weichen Kurve. Die lautesten Stellen werden dadurch ein klein wenig leiser, als eine reine Multiplikation sie machen würde, und nichts bekommt eine Kante. Bei Verstärkung ist er standardmäßig eingeschaltet, und wenn Sie eine Datei leiser machen, tut er gar nichts – dann gibt es keine Obergrenze, an die etwas stoßen könnte.

Die Werte sind gemessen, nicht angenommen

Spitzenpegel vorher und nachher, der Lautheitswert, wenn er gebraucht wurde, und die tatsächlich angewendete Verstärkung stehen alle beim Ergebnis. Gibt es nichts zu messen, weil die Datei still ist oder kürzer als das 400-Millisekunden-Fenster, das die Lautheitsnorm braucht, verweigert das Tool die Arbeit, statt eine Zahl zu erfinden. Eine geschätzte Messung ergäbe eine geschätzte Verstärkung, und bei einer leisen Datei heißt das entweder Stille oder ein Knall.

Nichts verlässt Ihren Browser

Die Datei wird auf Ihrem eigenen Gerät decodiert, gemessen und neu geschrieben. Es wird nichts hochgeladen, es gibt kein Konto und keine Warteschlange, und in der Nutzungsstatistik kommt nur an, dass eine Änderung angewendet wurde – nie der Ton und nie die daraus gemessenen Werte.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Spitzenpegel- und Lautheitsnormalisierung?

Der Spitzenpegel skaliert nach dem lautesten einzelnen Sample, die Lautheit danach, wie laut die Datei insgesamt klingt. Eine leise Aufnahme mit einem einzigen lauten Knall liegt schon an der Obergrenze für den Spitzenpegel, deshalb macht sie nur die Lautheitsnormalisierung wirklich lauter.

Was ist LUFS und warum −16?

LUFS misst die empfundene Lautheit mit einem Filter nach dem Vorbild des Gehörs und einem Gating, das Pausen ignoriert. −16 ist ein übliches Ziel für Sprache und Podcasts und lässt mehr Reserve nach oben als die −14, die viele Musikplattformen nutzen.

Was macht der Limiter?

Er rundet die lautesten Spitzen mit einer weichen Kurve ab, statt sie flach abzuschneiden. Eine abgeflachte Spitze hört man als Klicken, eine abgerundete gar nicht. Er greift nur, wenn Sie den Pegel erhöhen.

Wird der Ton verzerrt, wenn ich die Lautstärke erhöhe?

Mit eingeschaltetem Limiter werden Spitzen weich gestaucht, und das Ergebnis bleibt sauber. Ohne ihn wird jedes Sample, das über die Vollaussteuerung hinausgeht, flach abgeschnitten, und die Seite meldet, wie viele Samples das betraf – die Entscheidung liegt bei Ihnen.

Wird meine Datei irgendwohin hochgeladen?

Nein. Decodieren, Messen und Neuschreiben geschehen in Ihrem Browser, und das Tool funktioniert auch offline.

Warum funktioniert das, ohne eine Engine herunterzuladen?

Browser decodieren Audio nativ, die Lautheitsmessung besteht aus zwei Filtern und einem gleitenden Fenster, und für eine WAV-Datei genügt ein 44-Byte-Header. Nichts davon braucht den 8 MB großen ffmpeg-Build.

Kann ich mehrere Dateien auf einmal bearbeiten?

Ja, bis zu zwanzig. Jede Datei wird einzeln gemessen, und das ist bei den Normalisierungsmodi wichtig: Derselbe Zielwert ergibt für jede Datei eine andere Verstärkung – genau darum geht es.

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