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PDF mit Passwort schützen

Versehen Sie ein PDF mit einem Passwort zum Öffnen, verschlüsseln Sie es mit AES-256 und legen Sie fest, wer es drucken, kopieren oder bearbeiten darf.

Dateien hier ablegen

.pdf · bis 300 MB

PDF schützen: So geht’s

  1. 1

    PDF-Datei ablegen

    Fügen Sie ein Dokument oder bis zu zwanzig hinzu. Ihr Browser öffnet sie; nichts wird irgendwohin gesendet.

  2. 2

    Passwort zweimal eingeben, Berechtigungen wählen

    Das zweite Feld schützt vor einem Tippfehler, den Sie sonst erst morgen bemerken würden. Wählen Sie dann, ob Drucken, Kopieren, Bearbeiten und Kommentieren erlaubt bleiben, sobald die Datei geöffnet ist.

  3. 3

    Verschlüsselte Datei herunterladen

    Speichern Sie die geschützte Kopie und geben Sie sie weiter. Mehrere Dateien erhalten Sie als ein ZIP-Archiv, jede mit demselben Passwort gesperrt.

Was das Passwort bewirkt

Die Verschlüsselung ist hier kein bloßer Vermerk, den ein Viewer aus Höflichkeit beachtet. Der gesamte Inhalt wird mit AES-256 verschlüsselt, dem Verfahren, das PDF 2.0 als Revision 6 festlegt. Ohne Passwort gibt es nichts anzuzeigen: Seitentext, Schriften und Bilder liegen als Chiffretext auf der Festplatte. Acrobat, Vorschau unter macOS, Chrome, Edge und jeder Android-Viewer verlangen das Passwort, bevor sie eine einzige Zeile zeigen – ebenso jedes Skript, das die Datei mit einer Bibliothek lesen will. Das ist der Unterschied zwischen einem geschützten Dokument und einem, das nur höflich bittet.

Berechtigungen sind eine zweite, schwächere Ebene

Drucken, Kopieren, Bearbeiten und Kommentieren werden als Berechtigungsbits neben dem Passwort gespeichert. Korrekt arbeitende Viewer halten sich daran und grauen die passenden Menüeinträge aus, und die Bits bleiben auch beim Versand per E-Mail erhalten. Durchgesetzt werden sie allerdings vom Viewer, nicht von der Mathematik. Verstehen Sie sie deshalb als klare Ansage an Ihr Team, nicht als Hürde für jemanden, der sie mit Fachwissen gezielt umgehen will. Was wirklich hält, ist das Passwort zum Öffnen.

Datei und Passwort bleiben auf Ihrem Gerät

qpdf ist nach WebAssembly kompiliert und läuft in dieser Seite. Ihr Dokument wird in den Arbeitsspeicher des Browsers gelesen, dort verschlüsselt und direkt als Download zurückgegeben. Das Passwort tippen Sie in ein Formular, das keine einzige Netzwerkanfrage stellt: Es wird nie übertragen, nie protokolliert und nie gespeichert. Schließen Sie den Tab, sind beide weg.

Häufige Fragen

Warum AES-256 und keine 128-Bit-Verschlüsselung?

Weil die älteren Verfahren in der Praxis gebrochen sind. RC4 mit 40 und 128 Bit lässt sich mit Tools knacken, die seit Jahren öffentlich sind, und AES-128 ist in PDF an eine schwächere Schlüsselableitung gebunden. AES-256 mit Revision 6 ist die einzige Option, die sich anzubieten lohnt – deshalb gibt es hier nur sie.

Wird mein PDF auf einen Server hochgeladen?

Nein. Die Verschlüsselung läuft als WebAssembly in diesem Tab. Das Dokument verlässt Ihr Gerät also nie, und es gibt keine Warteschlange, keine temporäre Kopie und nichts, was später jemand löschen müsste. Dasselbe gilt für das Passwort, das Sie eintippen.

Was ist der Unterschied zwischen Benutzer- und Berechtigungspasswort?

Das Benutzerpasswort öffnet das Dokument: Ohne es lässt sich die Datei überhaupt nicht lesen. Das Berechtigungspasswort regelt nur die Berechtigungen – jeder kann die Datei öffnen, aber Drucken oder Kopieren können gesperrt sein. Lassen Sie das Feld für das Berechtigungspasswort leer, erhalten beide Passwörter denselben Wert.

Was passiert, wenn ich das Passwort vergesse?

Dann ist das Dokument verloren. AES-256 hat keine Hintertür und keinen Wiederherstellungscode, und wir erraten oder knacken Passwörter aus Prinzip nicht. Speichern Sie das Passwort in einem Passwort-Manager, bevor Sie diesen Tab schließen, und bewahren Sie die unverschlüsselte Originaldatei an einem sicheren Ort auf.

Öffnet sich die Datei in Acrobat, Vorschau und auf Android?

Ja. AES-256 mit Revision 6 gehört zum Standard PDF 2.0 und wird von Acrobat ab Version 9, Apple Vorschau, Chrome, Edge, Firefox und den gängigen Viewern für Android und iOS unterstützt. Sehr alte Software von vor 2009 lehnt die Datei unter Umständen ab – das ist der Preis einer starken Verschlüsselung.

Kann ich das Passwort später wieder entfernen?

Ja, mit unserem Tool „PDF-Passwort entfernen“ – und nur, indem Sie das Passwort selbst eingeben. Es entschlüsselt ein Dokument, das Sie ohnehin öffnen können, und hebt Einschränkungen beim Drucken und Kopieren auf. Ein vergessenes Passwort stellt es weder wieder her, noch errät es eines.

Wie sicher sind die Einschränkungen beim Drucken und Kopieren?

Verbreitete Viewer halten sich daran, und sie sind der richtige Weg, Ihrem Team zu sagen, was Sie mit dem Dokument erwarten. Kryptografisch sind sie aber nicht: Wer das Passwort zum Öffnen und die passende Software hat, kann sie umgehen. Wirklich Vertrauliches gehört hinter das Passwort zum Öffnen.

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